Bilder

  • 20090918_segelseite_Image_280_00002
  • 20090918_segelseite_Image_280_00001
  • 50_49
  • 11_11
  • 2008_segelseite_Image_280_00004

News

Sicherheitstraining 2011 in Neustadt/Holstein PDF Drucken
Samstag, den 03. Dezember 2011 um 13:20 Uhr

Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr in Neustadt HolsteinEs ist Freitag, 12 Uhr und ich sitze nicht im Büro in Bayern, sondern habe mich an der Ostsee eingefunden. Hier auf dem Parkplatz des „Einsatzausbildungszentrum Schiffssicherung“ der Marine in Neustadt/Holstein warten bereits einige segelbegeisterte Gleichgesinnte. Auf uns wartet ein anderthalb tägiger Kurs „KA-Sicherheitstraining in Neustadt“, der uns rund um das Schlagwort „Überleben auf See“ theoretisches aber vor allem praktisches Wissen vermitteln will.

Pünktlich erscheint dann Kapitänleutnant a.D. Otto Stoehr, unser Chefausbilder und begrüßt die 34 Teilnehmer mit den Worten „Sie sind freiwillig hier!“. Schnell werden die Teilnehmer auf die 5-Bett-Zimmer verteilt; diese sind kasernentypisch einfach und zweckmäßig. Kurz danach begeben wir uns in den Seminarraum, Herr Stoehr beginnt mit allgemeinen Hinweisen und stellt uns die anderen Ausbilder vor. Dann trifft bahn bedingt etwas verspätet der Referent von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) ein. Sicherheitstraining Neustadt: Andreas löscht mit dem CO2 Feuerlöscher

Der Vortrag vom BSU verdeutlicht anhand typischer Seeunfalluntersuchungen, die Hauptursachen für Seeunfälle mit Yachten. Wer nicht ohnehin regelmäßig die lehrreichen Publikationen des BSU liest, erfährt hier garantiert wichtige Hinweise. So mancher Seeunfall ließe sich wohl durch regelmäßiges Tragen von Rettungswesten, den Verzicht auf Alkohol an Bord, sowie gute und angemessene Ausrüstung verhindern. Brandklassen (http://de.wikipedia.org/wiki/Brandklassen)

Nachdem die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt wurden (Paare und Gruppen werden bewusst getrennt), geht es für meine Gruppe zu einem Vortrag über Brandbekämpfung an Bord. Die verschiedenen Brandklassen werden dabei ebenso erklärt wie die passenden Löschmittel. Nach dem Vortrag werden blaue Overalls und feuerfeste Masken verteilt. Anschließend geht es zur Brandhalle, die fast komplett aus einem riesigen Rauchabzug besteht.

Weiterlesen...
 
Herbsttörn 2011 DK - Spanien: 15. Tag PDF Drucken
Samstag, den 22. Oktober 2011 um 23:59 Uhr

RückflugNachdem unsere Sunrise nun aufgrund des Propellerschadens für ein paar Tage ausfällt, nehmen wir am heutigen Samstag, den 22.10.2011 ein paar Tage früher als geplant Abschied von Bord und voneinander. Als Erster bricht Sebastian direkt nach dem Frühstück auf, ich packe meine Sachen und verabschiede gegen Mittag. Trotz der widrigen Begleitumstände ein schönder Törn mit sehr erfahrenem Skipper und netten Mitseglern.

Mit dem Bus komme ich wie geplant schnell zum Bahnhof in Brighton, wo ich den Zug nach Gatwick nehme. Im Gegensatz zu Heathrow oder Stansted, ist Gatwick nur eine halbe Stunde von Brighton entfernt.

Gepäck und Rettungsweste

Interessant wird dann allerdings das Einchecken. Für den ursprünglich geplanten Rückflug mit Air Berlin hatte ich meine Rettungsweste wegen der enthaltenen CO² Patrone als Sondergepäck angemeldet. Bei easyjet versuche ich das am Schalter beim Einchecken. Die Dame am Schalter hat noch nie eine Schwimmweste gesehen und ist der Auffassung, Druckpatronen dürften prinzipiell nicht in den Flieger. Ihrem Kollegen erläutere ich mein Anliegen und nach diversen telefonischen Rückfragen soll die Weste ins Handgepäck und nicht ins aufgegebene Gepäck. 

Also mache ich mich nach Aufgabe der Tasche auf zum Sicherheitscheck, wo wie erwarten meine Weste auffällt. Mit der könnne ich unmöglich in die Maschine. Der Kollege hier hat aber schon Schwimmwesten gesehen und begleitet mich wieder zurück in den Abfertigungsbereich. An einem separaten easyjet Schalter erläutere ich einer anderen Dame mein Aliegen. Diese hat ein Einsehen und veranlasst, dass der selbe Mitarbeiter von vorhin meine Weste als kostenloses Sondergepäck aufnimmt. Es geht also doch.

 In München angekommen erscheint meine Weste dann wohlbehalten zwischen dem anderen Gepäck auf dem Gepäckband. 

Vielleicht sollte ich das nächste Mal den Tip des Sicherheitsbeamten in London-Gatwick beherzigen. Dieser fragte mich, warum ich die Weste denn überhaupt deklariert habe...

 
Herbsttörn 2011 DK - Spanien: 14. Tag PDF Drucken
Freitag, den 21. Oktober 2011 um 23:59 Uhr

Schleuse Brighton öffnet sich zum ersten Mal seit zwei Monaten - und zwar für uns!Heute, Freitag den 21.10.2011 ist es endlich soweit: Gegen 10 Uhr schickt die Marina ein kleines Arbeitsboot, dass uns in die Schleuse schleppen wird. Das Schleppen läuft problemlos, das machen die beiden routinierten "Berthing Masters" sicher häufiger.

Vor der Schleuse dann bange Minuten: Quer über der Schleuse hängen noch diverse Kabel der Baumaßnahmen - zu tief für unseren Mast. Doch nach ein paar Minuten werden diese demontiert und die Schleusentore öffnen sich. Wir sind die erste Yacht, für die sich nach der zweimonatigen Reparatur der Schleusenanlagen die Tore öffnen.

Die Sunrise am Haken  Nachdem der Höhenunterschied überwunden ist, öffnet sich die Brücke vor uns und wir sind im Innenhafen. Unser Schlepper legt mit uns direkt am Kran an. Es muss nur noch eine Motoryacht ins Wasser, dann verholen wir die Sunrise (12 t per Hand!) ins Kranbecken. Die Kranmannschaft scheint routiniert. Gekonnt werden die Gurte positioniert und die Yacht schwebt in die Höhe. Kaum an Land werfen die Techniker der "Southern Shipwrights Limited" einen ersten prüfenden Blick auf Welle und Schraube: Ein Flügel des Drehpropellers steht komplett schräg zu den anderen beiden. Das verheißt nichts Gutes...

Weiterlesen...
 
Herbsttörn 2011 DK - Spanien: 13. Tag PDF Drucken
Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 17:51 Uhr

Eine Mikrowelle an Bord - aber wozu? Nachdem Einsatz der Taucher Gestern wissen wir nun, dass die Sunrise aus dem Wasser muß. Das geht aber erst morgen, wenn die Reparatur der Schleuse abgeschlossen ist.

Bei diesem Törn ist übrigens zum ersten Mal eine Mikrowelle an Bord. Aber wozu? Eine andere Verwendung als lauwarmen Kaffee wieder aufzuwärmen fällt mir nicht ein...

Morgen um 11 Uhr können wir dann hoffentlich durch die Schleuse, danach warten Kran und Mechaniker auf die Sunrise...

 
Herbsttörn 2011 DK - Spanien: 12. Tag PDF Drucken
Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 17:09 Uhr

Die Taucher bei der Arbeit

Heute Vormittag (Mittwoch, 19.10.2011) sind endlich die beiden Taucher da. Nach zähen Verhandlungen muss es nun doch kein komplettes "professional certified diving team" mit drei Personen sein. Die beiden sind hoch motiviert und bestätigen nach einem ersten kurzen Tauchgang eine Leine in der Schraube.

In den kommenden drei Stunden schneiden und sägen die Taucher das türkisfabene Seil aus der Schraube. Das wird dadurch erschwert, dass es sich um einen Verstellpropeller handelt - in die Verstellmechanik sind kleinste Fasern eingedrungen und werden mühsam herausgeschnitten.Der Übeltäter - das Seil aus der Schiffsschraube

Nach einem Testlauf des Motors folgt dann jedoch die Ernüchterung: Der Motor läuft immer noch nicht rund. Offenbar ist die Welle oder die Schraube in Mitleidenschaft gezogen worden. Sobald der Diesel eingekuppelt wird, stellen sich furchtbare Vibrationen ein. An ein Auslaufen ist heute wohl nicht mehr zu denken. Die Yacht muss also schnellstmöglich gekrant werden.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 10